ÖGK- Aktuell

11. Österreichischer Geodätentag 2012
Der 11. Österreichische Geodätentag findet vom 8.-10. Mai 2012 in Velden/Kärnten statt. Im Rahmen einer öffentlichen Sitzung der Österreichischen Geodätischen Kommission (ÖGK), wird wieder über die neuesten Trends in der österreichischen Forschung berichtet werden (9. Mai 2012, 13.00 – 14.45, Casineum). Link zu den Vorträgen
Im Anschluss daran erfolgt die Verleihung des Karl Rinner Preises 2010 an Dr. Tobias Nilsson (15.00 – 15.45, Casineum).
Link zum Programm
OGT12/Velden: http://www.ogt2012.at
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Sitzung der Österreichischen Geodätischen Kommission (ÖGK) in der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) |
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Über Einladung von Dipl. Ing. Norbert Höggerl fand die zweite Sitzung der Österreichischen Geodätischen Kommission (ÖGK) im Jahre 2011 im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen – Gruppe Eichwesen statt. Mag. Robert Edelmaier, der Leiter der Abteilung Mechanik und Durchfluss begrüßte die Mitglieder der ÖGK und stellte die Aufgaben der Gruppe Eichwesen vor. Er führte aus, dass eine hochentwickelte Messtechnik die Grundvoraussetzungen für Qualität und Fortschritt in Handel, Industrie, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Umweltschutz darstellen, und ein leistungsfähiges nationales Messwesen ein unverzichtbarer Teil der Infrastruktur eines Industriestaates ist.
In Österreich hat das BEV den gesetzlichen Auftrag, für diese Grundlagen zu sorgen. In seiner Funktion als nationales Metrologieinstitut hält das BEV in der Gruppe Eichwesen die verbindlichen Nationalen Etalons (Messnormale) zur Darstellung der gesetzlichen Maßeinheiten bereit und stellt deren internationale Gleichwertigkeit sicher. Es steht damit an der Spitze des nationalen metrologischen Systems.
Im Rahmen des physikalisch-technischen Prüfdienstes (PTP) werden die Maßeinheiten durch Kalibrierung und Prüfung von Messgeräten unter Anschluss an die nationalen Normale weitergegeben.
Dipl. Ing. Skorpil berichtete über das europäische Metrologie-Forschungsprojekt (EMRP) „Absolute Long Distance Measurement in the Air“, welches sich zum Ziel gesetzt hat, ein neues Distanzmessgerät zu entwickeln, das über Strecken bis zu 1000m eine Genauigkeit von 10-7 erreichen soll. Dabei gilt nicht nur der Genauigkeit ein besonderes Augenmerk, sondern auch die Rückführbarkeit der Messungen auf den ISO-Standard stellt einen wichtigen Punkt im Gesamtprojekt dar.
In einer anschließenden Führung durch das neu errichtete Laborgebäude der Gruppe Eichwesen in der Arltgasse in 1160 Wien, konnten die Labors für Längen-, Temperatur- und Widerstandsmessung besichtigt werden. Besonderes Interesse galt dem „optischen Femtosekunden-Frequenzkammgenerator“, welcher zur Darstellung des Meters eingesetzt wird. Das BEV führt mit vier weiteren Nationalen Metrologie-Instituten die tatsächlichen Kalibrierungen für weltweit alle Laser mit diesem Gerät durch. Diese fünf Institute decken gleichzeitig die wichtigsten regionalen Metrologieorganisationen ab.
Bildergalerie siehe im Archiv 2011
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Sitzung der Österreichischen Geodätischen Kommission (ÖGK) in der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) |
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Die erste Sitzung der Österreichischen geodätischen Kommission (ÖGK) im Jahre 2011 fand über Einladung von Dr. Wolfgang Lenhardt in der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am 2. Mai 2011 statt. In seiner Begrüßung hob der Direktor der ZAMG, Dr. M. Staudinger, die zunehmende Bedeutung von Kooperationen zwischen geodätischen Institutionen und der ZAMG hervor.
Nach der Begrüßung gab Dr. Wolfgang Lenhardt eine Einführung zum Thema Naturkatastrophen, speziell über Erdbeben, Vulkane und Tsunami. Lenhardt weist dabei auf die Problematik der Vorhersage von Naturkatastrophen hin, denn es genügt nicht ein Erdbeben für die nächsten Wochen vorherzusagen, es sind genaue Angaben (Tage?) erforderlich, um tatsächlich Evakuierungen vornehmen zu können.
Während der Führung durch den Erdbebendienst konnte zuerst der älteste Seismograph der ZAMG, der Wiechert Seismograph aus dem Jahr 1904, der neu renoviert wurde, besichtigt werden. An der ZAMG ist auch der Österreichische Erdbebenwarndienst (ÖEW) untergebracht. In der Zentrale des ÖEW wurden die aktuellsten Messdaten von Seismografen in Österreich, aber auch von benachbarten Ländern demonstriert, deren Daten online verfügbar sind.
Die Wetterzentrale beeindruckt durch eine Unzahl von unterschiedlichen Darstellungen von, für die Wettervorhersage wichtigen Parameter. Aktuell werden bei der Wettervorhersage bis zu 50 Parameter
Bildergalerie siehe im Archiv 2011
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Die Mitglieder des ÖNK zur IUGG trafen sich über Einladung von Dr. Lenhardt am 14. April 2011 am Conrad Observatorium (COBS)/Trafelberg der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). |
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Der Leiter des COBS, Dr. Leonhardt begrüßte die Teilnehmer und brachte eine Übersicht über den Aufbau, die Bedeutung und die installierten Messgeräte am COBS. Die anschließende Führung durch das Observatorium mit seinem ca. 150 m langen Messstollen, zeigte die unterschiedlichsten Messgeräte welche am COBS im Einsatz sind, um seismische und gravimetrische Parameter der oberen Erdkruste erfassen zu können: Seismometer, Bohrlochseismometer, Absolutgravimeter und Superconducting Gravimeter. Ergänzt werden diese Messgeräte durch eine permanente GNSS Station des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) welche Bestandteil des European Permant Networks (EPN) ist. Diese erste Ausbaustufe des COBS, welches 2002 seiner Bestimmung übergeben wurde, wird zurzeit durch den Aufbau eines erdmagnetischen Labors in einem ca. 0,4 km langen Tunnel, in der Nähe des seismischen Tunnels ergänzt.
Das Treffen des NK stand einerseits im Zeichen der Vorbereitung des IUGG Kongresses 2011 in Melbourne, andererseits in einer Vertiefung und in einem Austausch von Wissen und Erfahrung der Teilnehmer. An diesem Treffen, welches nach dem Besuch des COBS im nahen Miesenbach fortgesetzt und am Freitag abgeschlossen wurde, nahm auch der Generalsekretär der IUGG, Dr. Ali Ismail-Zadeh teil.
Bildergalerie siehe im Archiv 2011



